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MeMadeMittwoch im August



Zum MMM im August lädt uns Carola in einer wunderbaren Culotte ein. 

Für den Urlaub habe ich mir eine Kombination genäht aus Leinen. Den wunderbaren schweren fliesenden Stoff für die Bermuda und den etwas steiferen Stoff für das Oberteil habe ich bei einem herrrlichen Ausflug, in bester Nähdamen Begleitung, in Münster gekauft. Der Laden von Marie ist klein aber fein und eine Empfehlung. 

Für die beiden Teile hatte ich schon im Laden eine Nähidee, eine Bermuda und ein Oberteil. Die Bermuda konnte ich gut umsetzen, für das gewünschte Oberteil hat der Stoff, der aus der Restekiste war, nicht gereicht. Sehr gerne wollte ich das Cufftop von Assemblyline umsetzen. Nach kurzer Überlegung und genauem Ausmessen, hat es nur für ein 00denmark Topp von howtodofashion gereicht. Auf die Armbelege musste ich verzichten, aus Stoffmangel, und habe diese mit Schrägstreifen versäubert. Für etwas Mehrweite habe ich die beiden Schnittteile etwas grösser zugeschnitten, was nicht nötig gewesen wäre.

Die Bermuda ist ein erprobter Schnitt, SageGrenn aus der Ottobre 2024. Diesmal habe ich die Schrittkurve und die Bundweite etwas angepasst. Meine Figur verändert sich trotz Sport, die Taille hat etwas zugenommen und der Hintern hat sich gesenkt. Der Zahn der Zeit halt. Das der Leinen so sehr nachgibt hätte ich nicht gedacht, beim tragen hat sich der Bund der Hose, trotz Gummizug im hinteren Bund immer mehr nachgegeben, so das die Hose sehr lässig sitzt, und locker eine Eis verkraftet. Abweichend zum Original Schnitt habe ich hinten grosse Taschen aufgesetzt. 

 



 

Im Juli habe ich noch eine weitere Hose umgesetzt, die ich schon oft getragen habe, eine Schnitt aus der Fibremood das Modell Bernie. Durch die luftige Schnittführung eine ideale Sommerhose. Auch hier habe ich die Schrittkurve und die Bundweite etwas angepasst. Was machen den die Damen die nicht nähen? Der Streifenstoff, ein sehr feiner blickdichter Baumwollstoff, vermutlich ein Chambray, der noch in meinem Stoffschrank lag, ist ein wahres Kombinationswunder. Die folgenden Fotos sind mit Oberteil reingesteckt entstanden damit Ihr den Schnitt besser seht. Das Oberteil trage ich meistens einfach lose drüber.

 


Damit verabschiede ich mich und geniesse meinen Urlaub weiter, und schaue heute Abend was die MeMAdeMittwoch Damen im Hochsommer so genäht haben.

 

Eure Jeanette 

MMM - MeMAdeMittwoch im Juli 2026

Den Schnitt Barbro von Fibremood fand ich spontan sehr interessant mit dem schrägen Reissverschluss und der sehr ausgeprägten Barrel Leg Form. Ein nichtdehnbarer weisser Baumwollköper fand sich in ausreichender Menge im Vorrat. Der Zuschnitt erfolgte im März diesen Jahres, mit dem Hintergedanken, das ich was zum Nähen habe nach einer grösseren OP, ich habe eine Knietep erhalten im April.

Die Idee war gut, immer mal wieder saß ich an der Nähmschine. Leider zeigt die erste Anprobe das die Hose im Bauchbereich komisch gezogen hat. Bei einer kurzen Recherche auf Instagram, sah ich das das bei vielen der genähten Modellen auch so war. Zeit hatte ich ausreichend, da ich meine Beine viel hochlegen musste, habe ich die doppelt abgesteppten Seitenähhte und die Innenbeinnähte aufgetrennt. Mit minimaler Nahtzugabe neu zusammen gefügt und siehe da, die gewonnen Zentimeter haben ausgereicht, um  die Hose für mich tragbar zu machen. Zu meiner Überraschung fühle ich mich sehr wohl darin.

 
 
Was ist drin

Baumwllköper aus dem Vorrat, vererbt bekommen, Quelle unbekannt. Reisserverschluss und Zubehör aus dem Bestand.

Schnittmuster Fibremood Barbro 

 

Seit vielen Jahren besitze ich den Jumpsuit Amy von ClosetCore, genäht im Jahre 2019. Leider rutschen die Träger sehr oft zur Seite weg, und im Schritt musste ich damals einen Zwickel einbauen, da er mir im Schritt viel zu kurz geraten ist. Trotz der Mängel hat er jede Ausmistaktion überstanden. Mit dem Aufkommen der Oberteile aus Seidenorganza, hatte ich eine Bild im Kopf das ein transparentes sportliches Oberteile eine gute Ergänzung dazu sein könnte, auch unter dem Aspekt da ich micht nicht mehr so ganz luftig zeigen will, vorallen Dingen wenn die Träger nicht an Ihrem Platz bleiben. 



Als Schnitt habe ich mir einen bewährten Ottobre Schnitt ausgesucht die Bluse Panthera, aus dem Heft 05/2019, oben rechts abgebildet. Um die Nähte schön zu gestalten habe ich komplett auf französischen Nähten gesetzt. Die Knopfleiste ist bei dem Schnitt angeschnitten, diese habe ich etwas verbeitert, so das ich eine dreifachen Umschlag machen konnte, dadurch ist der Beleg stabil genug für die Knoplöcher und Knöpfe. Den Kragensteg habe ich auch dreifach zugeschnitten und dadurch ein stabiles Ergebniss erzielt. die Armlänge und der Armabschluss sind an die vorhandene Stoffmenge angepasst, es blieb nur ein winziger Rest übrig. Die Tipps zur Verabeitung habe ich von Burda und von Anja, die schon mehrfach Oberteile aus Seidenorganza gezeigt hat.

Was soll ich sagen, der Plan ging auf und bei einem sehr heissen Tag, zu einem besonderen Anlass war ich bestens angezogen. 




Was ist drin

Seidenorganza, aus dem Bestand, ein geerbter Stoffschatz. Knöpfe aus dem Bestand

Schnittmuster Ottobre Schnitt Bluse Panthera, Heft 05/2019 

 

Beim MeMadeMittwoch zeigt Dana heute wie Sie gutgekleidet durch die vergangenen heissen Tage kam. 

Hattet Ihr eine kühlen Platz um was zu nähen?

 

Eure Jeanette 

 

MMM MeMadeMittwoch im Juni 2026

Es ist wieder mal MeMadeMittwoch, und Ina begrüsst uns mit einem Weihnachtskleid. Das zeigt doch es ist nie zu spät etwas zu vollenden.

Der Sommer ist noch nicht offiziell da und trotzdem haben die ersten heissen Tage die leichten Teile aus dem Kleiderschrank gelockt.

Heute zeige ich ein luftiges Blüschen. Entstanden ist die Bluse noch in der kühleren Jahreszeit, und hat bis in den Mai gewartet um mal ausgeführt zu werden.  Es ist das Modell Aina aus dem Taukomagazin Nr. 11.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 Gewählt habe ich die Grösse 2 und keinerlei Änderungen vorgenommen. Als Stoff habe ich eine vorhandene Seide mit einem kleinem Karo verwendet, gerade so hat der Stoff gereicht. 

Zuerst dachte ich der Stoff ist zu schwer für den Schnitt, aber die Seide hat die passende Schwere, das die Bluse nicht so flatterig ist und sie ist blickdicht, was im Sommer ein grosser Vorteil ist, dann kann ich ein Unterhemd  weglassen.


Das Nähen lief unproblematisch. Wenn alles gut markiert ist die verdeckte Knopfleiste und der Kragen gut zu meistern.

Zur Bluse trage ich die Hose Kira, des Schnittmusterlabels Berlin. Genäht habe ich diese im März 2025. Der Stoff ist ein leichter CoolWool, funktioniert gut bei Temperaturen bis zu ca. 25 Grad.
 

Mit Neugierde schaue ich jetzt auf den Laufsteg der gutgekleideten Frauen im Juni.

 

Eure Jeanette 

ein luftiges Oberteile für heisse Tage

 

Nach längerer Nähpause ist ein Topp entstanden nach dem tollen Freebook von @howtodofashion das #no00danmark das Schnittmuster erhält man wenn man sich anmeldet. Vernäht habe ich einen Baumwolleseiden Batist. Bei grosser Hitze trage ich viel lieber Oberteile aus Webware. 

Die Grössen sind im Schnitt auch in europäischen Grössen angegeben, ich habe hier die Grösse 46 verwendet. Änderungen musste ich nicht vornehmen.

Der Stoff lag mindstesn zwei Jahre im Schrank, es war nur ein kleines Reststück, zum Glück habe ich mich an das Schnittmuster erinnert. Das grafische Muster passt auch perfekt zu dem klaren Schnittmuster. Es gibt ein paar Abnäher um das Topp etwas in Form zu bringen, es ist bequem an- und auszuziehen, obwohl kein Reissverschluss verwendet wird.


Zum Glück hat es heute etwas abgekühlt, und endlich regnet es etwas.

Mit sonnigen Grüssen 

JEanette 

FJKA2026 Finale

Heute beginnt das Finale des FJKA2026 Carola und Dana zeigen zwei sommerliche Oberteile. Die kommenden zwei Wochen ist der Link geöffnet.

Mein Pullover ist schon ein paar Tage fertig. 

War ja kein Thema da ich ein angefangenes Teil beendet habe. Mit dem Ergebniss bin ich sehr zufrieden. Ein luftiger Pullover für den Sommer der gut am Morgen oder am Abend zu drüberziehen taugt.




Es ist das Modell Illona von der Initiative Handarbeit, in der Grösse S. Verwendet habe ich eine Baumwolle auf einer Kone gewickelt in der Hamburge Wollfabrik, ein Urlaubsmitbringsel.

Die Hose ist eine Fibremood Bernie, die ich endlich im Bund um 4 cm erweitert habe, und unter dem Pullover blitzt eine neugenähte Bluse vor.

Eure Jeanette 

FJKA2026 der Zwischenstand

 

Den Beginn des FJKA2026 habe ich auf Instagram geteilt. Etwas Neues habe ich nicht auf der Nadel, eine Megastrickerin bin ich auch nicht, obwohl ich schon seit meiner Jugend stricke. Sogar einen Ausflug mit der Strickmaschine hatte ich mal, leider habe ich die Maschine nicht mehr, tatsächlich würde mich das sehr reizen.

Ich nutzt die Aktion um einen Pullover zu vollenden, der schon eine Weile vor sich hingeschlummert hat. Wie schon erwähnt ist es das Modell Illona von der Initiative Handarbeit. 

Es fehlt nur noch ein Arm, das sollte gut zu schaffen sein. Die erste Anprobe sieht vielversprechend aus.

 

Damit reihe ich mich ein in die Parade der Frühlingsstrickerinnen.

 

Mit klappernden Grüssen Jeanette 

MMM MeMAdeMittwoch im April 2026

Zum MeMadeMittwoch empfängt uns Dana mit einer sommerlichen Bluse, trotz der Kälte spürt man der Frühling liegt in der Luft. 

Die Sonne wärmt schon obwohl die Temperaturen noch kühl sind. Das kühle Wetter gibt mir die Gelegenheit noch ein Strickwerk zu zeigen. Im Februar 2025 habe ich den Pullover / Hoodie Jasmina vollendet, den ich sehr geliebt habe, auf Instagram habe ich ihn vorgestellt. Das Muster ist von der Initiative Handarbeit, die Seite finde ich so inspirierend. 

Den Pulli habe ich oft getragen, dann kam der Tag, an dem der Pullover in der Waschmaschine im Wollprogramm ein paar Runden gedreht hat. Tja das ging gründlich schief, danach war er Grösse Zero.

 

 

Schnell war klar ein Ersatz musste her, durch die Kapuze frisst der Pullover ziemlich viel Wolle. Die Suche war frustierend, den ehrlicheweise wollte ich keine 150€ für Wolle ausgeben. Bei Lana Grossa wurde ich fündig, Picasso in einem schönen Farbverlauf wurde es. Das Stricken des zweiten Pullovers ging dann sehr schnell, und seit der Fertigstellung vor kurzem trage ich Ihn sehr oft, und bin bei dem erneuten Wintereinbruch warm umhüllt.

Beim schreiben des Blogbeitrages trage ich ihn schon wieder. Achja gestrickt in der Grösse 40/42.



Wie sieht es auf dem Laufsteg des MMM aus, noch winterlich oder habt ihr schon das Frühjahr herbeigenäht.

 

Eure Jeanette 

 

 

Die Frocktails ein Treffen von Nähbegeisterten

Die Frocktails, im März 2026, ein Treffen von Nähbegeisterten in München, da wollte ich hin. 

Gesagt, getan und ein kleines Treffen mit lieben Nähfreundinnen vor dem Termin hat geklappt und war wunderschön.

Das Treffen selber war super organisiert, bei sowas war ich noch nie und ich war überwältigt von den toll gekleidenten Frauen. Es gab einen Spezial Cocktail den Nähgroni, sehr lecker, Häppchen, Musik einen Laufsteg, eine Verlosung und eine Goddiebag. 

 

 

 

 

 

 

 

Für mich war das der perfekte Anlass etwas zu nähen. Schnell war klar eine schön gestreifte Wildseide aus dem Vorrat wollte ich verarbeiten. Ein Schnittmuster hatte ich schon lange ausgesucht, bzw. das hatte ich immer Kopf das Kleid mal umzusetzten, aus einer älteren Burda ein wie mir schien idealer Schnitt. Das Kopfkino hat mich getäuscht, ein ersten Eidruck seht Ihr hier rechts.

 

 

 


Nach der ersten Anprobe war klar da muss Weite im Rücken weg. 


 

Nach der Anpassung und Fertigstellung war recht schnell klar, das das Kleid nicht zum Einsatz kommen wird. Ich hatte massive Kittelschürzenvibes. 

 


Das Kleid habe ich zur Seite gelegt und dachte dann trage ich halt was aus dem Fundus. 

Dann kam die Idee auf das Kleid mit einer Jacke umzustylen. Als Schnitt habe ich die Jeansjacke verwendet, hier schon mal gezeigt, das Schnittmuster enthält zwei Armvarianten. 

Was soll ich sagen das ging auch schief, der Körper der Jacke war in Pink und die Arme in Blau, der Stoff der Ärmel war fester als der Stoff des Körpers, dadurch standen die Arme unschön ab. Zu dem Kleid passt irgendwie keine Jacke. Das war so schnell verworfen das es nicht mal Fotos davon gibt.

 

 

 

Die Innennähte der Jacke waren aber so schön mit Honkong Nähten versäubert, das wollte ich irgendwie erhalten. Die Ärmel ware ruckzuck abgetrennt, ein Beleg um die Armauschnitte zu versäubern war schnell hergestellt, und aus der Jacke wurde eine Weste. 

Die neue Fibremood kam mit einem vielversprechenden Rock daher, der Rock Trina. Den habe ich sehr schnell umgesetzt und einen blauen Seidentaft aus dem Fundus verwendet. Natürlich gab es bei dem Rock auch ein Problem. Um die vorderen Falten herum hat es sehr gezogen, beherzt habe ich die mittlere Naht unter den Falten geöffnet und jetzt fällt er besser. 

In dieser Kombination ging es dann zu den Frocktails.


Ganz wohl habe ich mich nicht gefühlt, denn der Rock ist nach unten hin schmal ohne Gehschlitz und das bin ich nicht gwohnt.

Das Oberteil kommt bestimmt öfter zum Einsatz, bei dem Rock bin ich mir nicht sehr sicher.

Bei meiner Alltagskleidung bin ich in der Zwischenzeit ziemlich sicher mit Schnitt, Stil und Stoff. Zu diesem Event habe ich gründlich daneben gegriffen, aber Versuch macht Klug. auf alle Fälle habe ich wieder viel gelertn. Für das Kleid habe ich schon eine Umarbeitungsidee im Kopf. 

Eure Jeanette

 

 

MMM - MeMadeMittwoch im März 2026

Zum MeMadeMittwoch empfängt uns Carola mit einem Kurzmantel, der die Frage aufwirft warum er so wenig getragen wird und wie wir mit selten getragenen Kleidungsstücken umgehen. Bei mir ist das schnell beantwortet, wenn das ungetragene Kleidungsstück nichts Gutes für mich tut, kommt es schnell weg, oder wird umgearbeitet. 

Heute zeige ich zwei Dinge, meinen kleinen Jeans Hosenanzug und das neue Hemd meines Mannes, auf Instagram habe ich das Hemd schon vorgestellt.

Der Jeansanzug besteht aus eine weiten Marlene Jeanshose die ich mehrmals in der Taille verschmälert habe, ein schlichter Schnitt. Die Hose ist schon letztes Jahr im Herbst entstanden, auf der wundernbaren Annäherung Süd.  Als Basis Grösse habe ich die Grösse 42 gewählt und in der Taille auf die 44 vergrössert. Leider war das viel zu gross, eine 40 hätte gereicht. Was sicherlich auch an dem Stoff liegt, der Jeans ist ohne Stretchanteile, dehnt sich aber trotzdem sehr aus.

Die Jacke ist ein Burda Schnitt, Modell 110_111_BS_092024, die Ärmel fand ich so interessant, sie sind aus mehreren Teilen zugeschnitten und sind leicht gebogen. Das ist voluminös, passt gut zu Jeans und ist sehr praktisch für etwas weitere Ärmel beim untendrunter. Die Jacke ist ohne Änderungen in der Grösse 42 genäht. Von der Jeans hatte ich noch reichlich Stoff übrig, nur an den Armen musste ich etwas Stückeln mit vorhandenen Jeansresten.

Eine kleine Anpassung habe ich doch bei der Jacke vorgenommen. Auf dem ersten Bild sieht man die Änderung, die Jacke hat keine Taschen, dafür Klappen ohne Funktion. Kurzerhand habe ich kleine Taschen dazugefügt, um wenigstens den Haustürschlüssel und etwas Kleingeld zu verstauen.


 
In dem Anzug fühle ich mich ausgesprochen wohl.

Jetzt der grosse Auftritt des Jeanshemdes. 


Der Schnitt ist aus einer ottobre family, aus dem JAhr 2017. Das Schnittmuster ist angepasst, der Hals erweitert, die Schultern ebenso, dafür die Arme gekürzt. Das hat gut funktioniert und nach dem Schnittmuster sind insgesamt 3 Hemden entstanden. 



Kleiner Funfakt am Rande, mein Mann hat sich explizit das Hemd gewünscht nach der Fertigstellung hat er es nicht getragen. Nach meiner Rückfrage ob er doch nicht zufrieden wäre, meinte er doch sehr, aber es ist halt was besonderes deshalb schone er es. Die Schonzeit ist vorbei , jetzt trägt er es.

Mit Neugierde schaue ich auf den Laufsteg des MeMadeMittwochs.

 

Eure Jeanette

 

 

 

 

 

Hose             burda style 9 / 2024 109 Download-Schnitt, Gr 42/44, Jeans ohne Stretch

Jacke            burda style 9 / 2024 111 DownloadSchnitt Grösse 42 ohne Änderungen

Hemd           ottobre familiy 2017, angepasst  

MMM - MeMadeMittwoch im Februar 2026

Das neue Jahr ist da, und ich komme mit Genähten aus dem vergangenem Jahr ums Eck.

Heute zeige ich einen Rock, nach einem bewährtem Schnitt aus der Fibremood, Livia hat Taschen und kommt mit viel Weite daher, und diesmal ist er gefüttert. Das Rascheln beim Tragen und die leichte Fülle mag ich sehr. Dazu gibt es eine Jacke aus einem Reststück eines Kurzmantels, das hat genau gereicht, das freut mich wenn keine Reststücke übrig bleiben. Die Jacke ist die Probejacke für eine Art Chanell Jacke. Die Chanelartige wartet immer noch auf Umsetzung, aber das läuft ja nicht weg. Der Schnitt ist aus der Burda easy 02/2024

Die Jacke hat keine Knöpfe, alternativ habe ich rostrote Magnetverschlüsse angebracht, die sind vermutlich noch von Rene Lezard Werksverkauf, lang ist es her.

Beides ist in Grösse 42 und ohne weitere Anpassungen genäht. Etwas ins Stocken kam ich beim aufnähen der Taschen, da der Stoff recht dick ist, wollte ich keine Naht sehen, zum erstenmal habe ich Taschen von Hand angenäht, der Aufwand war gar nicht gross und das Ergebniss gefällt mir sehr.

Zusammen ist es ein legeres Kostüm, weches ich schon recht oft getragen habe. 



Noch ein aktuelles Bild.
 
Wie man sieht hatte ich Spass, beim Fotos machen.



Eure Jeanette


MMM Januar 2026

Kaum ist der WKSA vorrüber, startet schon der erste MMM, Ina startet mit einem Rückblick auf Ihr vergangenens Nähjahr. Mein Rückblick kommt etws später im Monat dazu.

Der Januar startet mit herrlichem Winterwetter, da ich leider einen heissgeliebten Pullover geschrumpft habe, in eine niedliche Kindergrösse, entstand sehr spontan Bedarf nach einem warmen Pullover. Schon lange habe ich mit dem Schnittmuster Didi von Fibremood geliebäugelt.

 

Aus dem Nachlass einer sehr nähbegeistereten Dame habe ich ein Stoffe geerbt. Diese sind vermutlich zum grossen Teile aus der Modemanufaktur Bleyle in Stuttgart. Das Farbschema der Dame war aber sehr beige, braunlastig, das sind nicht meine Farben. Ein grosskarierte Wolljaquard in Blauweiss bot sich für das Schnittmuster an. 

Das Schnittmuster lag hier schon lange abgepaust rum. Diese Hürda war also schon genommen. Den Schurwolljaquard habe ich mutig in der Waschmaschine vorgewaschen, was gut geklappt hat. Das Schnittmuster war unproblematisch umzusetzten und tatsächlich habe ich einen Reissverschluss aus dem Fundus verwenden können. Leider sind die Ärmel für mich zu kurz geraten, deshalb habe ich ein etwas verlängertes Bünchen angenäht, welches innen mit Baumwolle gedoppelt ist.

Um den Reissverschluss komplett zu schliesen ist der Stoff leider etwas zu wenig dehnbar. Das Bündchen unten habe ich weggelassen, dafür etwas mehr Länge zugegebn und habe Schlitze an der Seite eingearbeitet, so gefällt es mir gut.

Die folgenden Fotos sind auf einem tollen Spaziergang entstanden, bei -4 Grad war ich mollig warm verpackt. Wolle ist einfach prima im Winter.

 

 

 

Für die Bilder im Winter habe ich mich entblättert.


Bei -4 Grad zum Glück mit wärmenden Sweater, sind ein paar schnelle Fotos entstanden.




Ob Ihr mit einem Rückblick startet oder schon was Neues präsentiert, sehe ich gleich bei meinem Spaziergang durch den MMM.

 

Eure Jeanette