Es war sehr schön an dem SewAlong teilzunehmen. Die Vielzahl von Schnitten die tollen Einführungen und die Anpassungsherausforderungen, es war spannend für mich so viele inputs und Einblicke zu bekommen.
Mein Schnitt stand von Anfang an fest, das Reetamidishirtdress von namedclothing. Das Kleid fand ich schon immer sehr schön und ich wollte eine tragbare Version für mich haben. Der Stoff sollte auch aus dem gut bestücken Stofffach stammen, da fand sich ein sehr schöner in sich gewebter Streifenstoff, vermutlich ein Chambray. Die Idee war es mit in den Sommerurlaub zu nehmen, das hat geklappt.
Mit der Grössewahl war ich sehr verunsichert, und bin mit der gewählten Grösse 42 zufrieden. Die Passform ist lose, aber nicht zu eng, die Seitenschlitze lassen genügend Bewegungspileraum. Nur an den Schultern und den Armkugeln ist die Nahtzugabe maximal ausgereizt um etwas mehr Spiel zu erhalten. Bei den Knöpfen habe ich mich umentschieden, Verwendet habe ich die weissen in sich gemusterten Knöpfe, es sind die die ich am Anfang ausgeschlossen habe. Das dunkelblau Band habe ich noch gegen ein weisses Band getauscht und finde es sommelicher, ganz zufrieden bin ich aber auch damit nicht. Beim Taillenband habe ich eine Verarbeitungsvariante getestet. Leider gibt es kein Bild davon. Das Band besteht aus drei Teilen, zwei Vorderteile und das zwischengefasste Gummiband im Rückenteil. Das Ergebniss finde ich topp. Nichts verrutscht oder gibt nach.
Meine Vision vom fahrradtauglichen Kleid, hat der Urlaubsrealität nicht ganz standgehalten.
Alles war gut, auf den letzten Metern der Tagestour hat sich das Vorderteil des Kleides beim Absteigen irgendwie verhedert. Alles ging gut, kein Riss nichts ist passiert. Vermutlich werde ich es daheim oft tragen auch wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, da lege ich nicht so grosse Strecken zurück. Sonst kommt das Kleid im Urlaub oft zum Einsatz am Abend zum Essen gehen...
Danke für die Idee und das Durchführen des Sewalongs, liebe Tina und liebe Maunuela, es war mir ein Fest.
Eure Jeanette
Mutig, so ein langes Kleid auf dem Fahrrad zu tragen und Ihr Beiden habt es glücklicherweise heil überstanden. Mir ist gleich aufgefallen, dass du dich für die hellen Knöpfe und ein neues Band entschieden hast. Die Dreiteilung klingt interessant und bequem. Schön, dass wir jetzt Reeta-Zwillinge sind :-) LG Carola
AntwortenLöschenBisher hatte ich keine Bedenken, egal mit welcher Bekleidung, auf das Fahrrad zu steigen. Jetzt überlege ich doch eher. Mit den hellen Knöpfen fand ich es sommerlicher. LG Jeanette
LöschenIch verschmälere weite Röcke auf dem Fahrrad immer, indem ich eine Wäscheklammer hineinstecke, und zwar raffe ich die ganze Sache vorne mittig zusammen, dadurch wird es kürzer und schmaler. Sei froh, dass es nicht eingerissen ist, das kann auch auf kurzen Fahrten passieren, es kann auch hinten zwischen die Bremsklötze geraden und übelst verschmutzen, während es am Reifen mitschleift, alles schon erlebt, lg Anja
AntwortenLöschenDas mit den Wäscheklammern ist eine gute Idee. Oder ich verschlinke die Vorderteile miteinander. Bisher bin ich mit deinen beschriebenen Dingen, zum Glück verschont geblieben. LG Jeanette
LöschenWie gut, daß dem Kleid nichts passiert ist, das wäre doch zu schade gewesen. Radfahren mit langen Röcken oder Kleidern ist so ein Thema für sich, ich vermeide es meistens. Ich habe auch schon mit Wäscheklammern oder Haarspangen gearbeitet, aber meistens verrutscht das dann doch irgendwann.Und so richtig entspannt fahren kann ich dann nicht. Dein Reetakleid ist ganz, ganz toll geworden. Ich finde die Lösung mit dem weißen Bändel sehr schön, das sieht so sommerlich und sportlich aus.Ich muß unbedingt Reeta auch bald nähen, Stoff und Schnitt liegen schon lange hier bereit.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Barbara
Danke dir Barbara, bisher hatte ich echt Glück mit Kleidern auf dem Fahrad. Ein ReetaShirt kann ich mir an dir gut vorstellen, gerade am Rhein mit Hund. LG Jeanette
LöschenMit euren Reeta-Kleidern habt ihr mich so langsam und ich brauche auch noch eine ;-) So schön ist deine Reeta geworden und mit Knopf und Band ergibt sich für mich ein stimmiges Gesamtbild. Das Kleid wird dich nicht nur im Urlaub erfreuen, da bin ich mir ganz sicher.
AntwortenLöschenSchön, dass so viele beim Sewalong dabei waren. Ich fand es sehr wertstiftend.
LG Miriam
Im Urlaub habe ich es sehr gerne getragen, und der geraffte Taillenbereich lässt Spielraum für gutes Essen. Leider ist hier der Herbst ausgebrochen, so das nicht mal die Notwendigkeit besteht das frischgewaschenen Kleid zu bügeln. LG Jeanette
LöschenAuch eine sehr schöne Version des Reeta Dress in dem Chambray. Ich kann mir gut vorstellen, dass es viel getragen wird. Und ich bin beruhigt zu lesen, dass sowohl Du als auch das Kleid den Fahrradtauglichkeit-Test unbeschadet überstanden habt. Liebe Jeanette, uns war es auch ein Fest. LG Manuela
AntwortenLöschenNochmal ein Dank an Dich. Bisher war ich völlig angstfrei mit Bekleidung und Fahrrad. Der Chambray ist wirklich sehr angenehm zu tragen. Nach dem Urlaub hoffe ich auf wieder wärmers Wetter. LG Jeanette
LöschenDas Kleid steht dir hervorragend und die Details in weiß passen auch sehr gut zum Stoff. Wie schade, dass Dir beim Radeln so ein Malheur passiert ist, aber die meiste Zeit scheint es ja gut gegangen zu sein. Hoffentlich hast du diesen Sommer noch viele Gelegenheiten, das Kleid zu tragen.
AntwortenLöschenViele Grüße,
Kathrin
An das weisse Bindeband musste ich mich erst gewöhnen. Im Urlaub hatte ich tatsächlich das blaue Band dabei um es zur Not auszutauschen. Schon verrückt sowas fällt auch nur uns Nähbegeisterten ein. Im Moment regent es und ist zu kalt für ein Kleid ohne Strümpfe. LG Jeanette
Löschen2x Reeta, 2x Streifenstoff, und doch 2 ganz unterschiedliche Kleider. Die Raffung mit Bindeband lässt es auch ganz anders wirken als der Gürtel bei Carola, viel sportlicher. Ich mag beide Varianten. Und wie bei wohl so einigen hier beim Sewalong ist Reeta nun auf die Nähliste gerutscht. Froh bin ich dass dir und dem Kleid beim Radeln nichts passiert ist. Beim Absteigen bin ich durchaus auch mit kurzen Kleidern schon hängengeblieben, am Sattel nämlich. Die einhängbaren bunten Netze bei alten Fahrrädern hatten schon ihren Sinn, schade dass diese nicht mehr serienmäßig verbaut werden bzw. nachgerüstet werden können.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, heike